Alltägliche Motivation

 

 

„Nehme Dir mal bitte die Zeit und sei STOLZ auf Dich … denn vermutlich hast Du schon einen langen und harten Weg hinter Dich gebracht – und trotzdem stehst Du jeden Morgen auf und gibst Dein BESTES!“

Oft kommen wir im Leben in Situationen die eher Suboptimal sind – ich denke das kennt jeder von uns, aber gerade dann gilt es, einen klaren Kopf zu behalten und adäquate Entscheidungen für sich selber zu treffen.

 

Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt: "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."

Diese Metapher hört sich simpel an, ist sie aber bei genauerer Betrachtung nicht! Anstatt abzusteigen, entwickeln wir immer wieder Taktiken um „weiter zu reiten“! Sich weiter abzulenken und sich nicht mit den Dingen auseinandersetzten zu müssen, die eventuelle Veränderungen bringen könnten.

Häufig ist es die Angst, vor der möglichen Veränderungen, die uns dazu verleitet zu ignorieren. Viele Menschen neigen dazu, sich mit dem bekannten „Unglück“ abzufinden, statt die Möglichkeit des unbekannten Glücks zu wählen.

Man weiß zwar zum Beispiel, dass der Job nicht glücklich macht, eine Beziehung Ärger verursacht oder ein Projekt nicht (mehr) klappen kann. Doch aus Angst vor dem Unbekannten verharren wir in genau dieser Situation.

Von außen betrachtet lässt sich leicht sagen: Das musst du hinter dir lassen! Oder: Wieso machst du nichts anderes? – Oftmals sieht man keine Alternativen und fühlt sich gefangen.

Es gibt viele verschiedene Ansichtspunkte dieses Vergleichs – z.B.:

  • Gefühl der Hilflosigkeit

  • Angst vor Veränderung

  • Zu Glauben nichts Besseres verdient zu haben

  • Unrealistische Einschätzung

  • Emotionale Bindung

 

Im Prinzip wissen wir aber selber, dass es langfristig nichts bringt, da die Situation sich nicht von alleine löst! Zumindest meistens ist das der Fall.

 

Fühlst Du Dich angesprochen?

 

Wo ist Dein „totes Pferd“!?

 

 

Mittagessen mit Gott

 

Es war einmal ein kleiner Junge, der unbedingt Gott treffen wollte. Er war sich darüber bewusst, dass der Weg zu dem Ort, an dem Gott lebte, ein sehr langer war. Also packte er sich einen Rucksack voll mit einigen Cola- Dosen und mehreren Schokoladenriegeln und machte sich auf die Reise.

Er lief eine ganze Weile und kam in einen Park. Dort sah er eine alte Frau, die auf einer Bank saß und den Tauben zuschaute, die vor ihr nach Futter auf dem Boden suchten. Der kleine Junge setzte sich zu der Frau auf die Bank und öffnete seinen Rucksack. Er wollte sich gerade eine Cola herausholen, als er den hungrigen Blick der alten Frau sah. Also griff er zu einem Schokoriegel und reicht ihn der Frau.

Dankbar nahm sie die Süßigkeit und lächelte ihn an. Und es war ein wundervolles Lächeln! Der kleine Junge wollte dieses Lächeln noch einmal sehen und bot ihr auch eine Cola an. Und sie nahm die Cola und lächelte wieder - noch strahlender als zuvor. Der kleine Junge war selig.

Die beiden saßen den ganzen Nachmittag lang auf der Bank im Park, aßen Schokoriegel und tranken Cola - aber sprachen kein Wort.

Als es dunkel wurde, spürte der Junge, wie müde er war und er beschloss, zurück nach Hause zu gehen. Nach einigen Schritten hielt er inne und drehte sich um. Er ging zurück zu der Frau und umarmte sie. 

Die alte Frau schenkte ihm dafür ihr allerschönstes Lächeln.

Zu Hause sah seine Mutter die Freude auf seinem Gesicht und fragte: "Was hast du denn heute Schönes gemacht, dass du so fröhlich aussiehst?" 

Und der kleine Junge antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und sie hat ein wundervolles Lächeln!"

Auch die alte Frau war nach Hause gegangen, wo ihr Sohn schon auf sie wartete. Auch er fragte sie warum sie so fröhlich aussieht.

Und sie antwortete: "Ich habe mit Gott zu Mittag gegessen - und er ist viel jünger, als ich gedacht habe."

Verfasser/In leider unbekannt

 

 

Ein Lehrer versuchte seinen Schülern durch ein praxisbezogenes Beispiel das wirkliche Leben zu vermitteln. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Glas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen, anschließend fragte er seine Schüler ob das Glas voll sei. Natürlich stimmten sie ihm zu.

 

 

Der Lehrer nahm nun eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Schüler erneut ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu.

Der Lehrer kramte einen weiteren Behälter hervor, diesmal mit Sand gefüllt und schüttete ihn in das Glas. Sofort füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. Nun sagte der Lehrer zu seinen Schülern: Dieses Glas sollte so sein wie Ihr Leben!

“Die STEINE sind die wichtigsten Dinge im Leben. Ihre Gesundheit, Ihr Partner, Ihre Kinder, Ihre Freunde. Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrigbleiben würden – Ihr Leben immer noch erfüllen würden.

Die KIESELSTEINE sind andere, schon weniger wichtige Dinge. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.

Der SAND symbolisiert die kleineren Dinge im Leben, die untergeordnet und nebensächlich sind.

Der Lehrer ließ nun seine Worte ein wenig wirken, trat vor seine Schüler und sagte abschließend in einem ruhigen Ton: Achten Sie zuerst auf die großen Steine, sie sind es, die wirklich zählen im Leben. Wenn Sie den Sand oder die Kieselsteine zuerst einfüllen, bleibt kein Platz mehr für die großen Steine.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Familie und Ihre Freunde, achten sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit bleiben für Ihre Arbeit und Ihre Hobbys. Und der Rest ist nur Sand.“

 

Autor: Bernhard Gusenbauer

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